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Fahrten- und Gruppenberichte
der Horte Bayamo

 

Informationen über Pfadfinder und unsere Horte 

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>> Was machen Pfadfinder?

 

Fahrtenberichte

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 woeori_large_wince.jpg
  Horte Bayamo, Sommer 2005
 

 

Wer sind wir?

Uns gibt es seit Herbst 2003, damals wurden wir als Meute gegründet.
Mittlerweile sind wir drei Jahre älter und eine Horte.


Die Mitglieder einer Meute heißen Wölflinge, das sind die jüngsten Mitglieder eines Stammes. Wölflinge tragen ein rotes Halstuch. Mit 10, 11 Jahren beginnt die Jungpfadfinderstufe. Die Zeit der großen "Meute" endet, das Pfadfinderleben findet jetzt in den kleineren Sippen statt. Weil es aber nicht genügend Sippenführer gibt, bleiben wir erstmal in einer großen Gruppe zusammen, der Horte. Das haben wir auf dem Osterhajk beschlossen. Zudem haben wir unseren alten Namen Baghira aufgegeben. Der Neue steht nach einigen Diskussionen fest: Bayamo.

Bayamo ist ein starker tropischer Wind, der regelmäßig die Stadt Bayamo an der Südküste Kubas heimsucht. Der Name ist Programm bei 18 Kindern im Alter von 11-12 Jahren...

 

 osterhajk_spielpaltz.jpg osterhajk_ruckscke.jpg
Rast machen auf dem Osterhajk
Elefanten, Affen und eine Gitarre

 


Was machen Pfadfinder?

Warum sind wir Pfadfinder?
Warum tragen wir komische Tücher um den Hals und graue Hemden?


Der wichtigste Grund ist die Gemeinschaft. Wir wachsen in einer Gesellschaft auf, die immer individualistischer wird. Viele von uns sind Einzelkinder und sitzen lieber allein vor dem Computer als mit Freunden draußen zu spielen. Wir müssen erst wieder lernen, wie man sich in einer Gemeinschaft verhält. Rücksicht auf den Jüngeren, den Schwächeren nehmen, sich selbst zurückstellen, teilen - das ist nicht einfach.

Daneben haben manche von Eltern, Lehrern oder Freunden bereits einen Stempel aufgedrückt bekommen:
"Das ist ein ganz schreckliches Kind, stellt nur Unfug an..."
"Die wird mal genauso wie ihre Mutter, die hat ja auch nichts auf die Reihe gebracht!"

Es gibt Menschen, die glauben, sie wüssten, wie eine Person ist, noch bevor diese die Gelegenheit gehabt hat, sich zu beweisen. Wir sind Pfadfinder, weil wir noch unfertig sind. Wir sind Pfadfinder, weil jeder von uns etwas Besonderes ist. Weil wir uns an Regeln halten, können wir ausprobieren, wer wir sind und was wir können. Die Pfadfindergesetze geben unserer Gemeinschaft einen Rahmen und uns den Freiraum, unsere Fähigkeiten und Begabungen in diesem Rahmen zu leben und auszuprobieren. Jeder trägt Kluft und Halstuch, das macht uns äußerlich gleich. Kleider, vor allem Marken machen Leute? Erst die Kluft ermöglicht uns, so zu sein, wie wir sind. Die Gemeinschaft hält und stützt uns.



Was ist uns noch wichtig?

Die Natur. Unsere Umgebung. Wir schlafen draußen, auf hartem Boden. Morgens fallen die Sonnenstrahlen durchs Blätterdach, nicht durch die Ritzen vom Rollo. Wir fühlen das taunasse Gras unter den nackten Füßen und machen mit klammen Fingern Feuer. Gras und Holz, Wind in den Zweigen und Wasser vom Bach. Der ausgetrampelte Pfad in der Wiese zum Lagerplatz. Nach einer Nacht wird uns die Natur zum Zuhause: Der Himmel ist die Zimmerdecke, der Waldsaum die grüne Wand. Unsere Sinne erwachen, das Bild der zerbröselnden getrockneten Blätter, die wir in unser Aufgabenbuch eingeklebt haben, verblasst.


Das Singen. Christina singt glockenhell, Jonas brummt vor sich hin, Benni beschränkt sich aufs klampfen. Egal? Egal! Wir schmettern Laudato si, am besten dreimal am Tag. Roter Tschai im Becher schmeckt auch als Lied gut. Ob christliches oder bündisches Liedgut, die Freude am Leben erhält Gestalt in unserem Singen. Mit den Liedern folgen wir Traditionen auf dem Pfad der Musik oder dichten selber.


Die Fahrt. Erst auf Fahrt werden wir zur Gemeinschaft. Judith hat Heimweih, die Nacht ist einsam ohne Eltern. Jugendherberge, Kohte und Jurte - im Stuhl- oder Feuerkreis schauen wir in die Runde, um uns der Gruppe zu versichern. Keiner ist allein. Morgens sitzen wir müde auf Baumstämmen und schlürfen Früchtetee. Keiner mag ihn - wir hassen ihn gemeinsam. Gemeinsam essen wir, gemeinsam laufen wir weiter, jeder den Blick auf die Füße gerichtet, den Rucksack schwer im Nacken. Gemeinsam in der Jugendherberge einchecken, das Wochenende zusammen erleben, gemeinsam wieder auschecken. Nach verregnetem Lager der Schwur: Nie wieder! Doch gemeinsam Durchlebtes macht süchtig...

Ein Stück sind wir den Pfad schon gemeinsam gegangen, wir sind nicht mehr am Anfang.

Wir sind neugierig, was wir beim Weitergehen am Wegesrand entdecken, wen wir treffen.



Gut Pfad!

Horte Bayamo


termite, Tobi, eichhörnchen, brennnessel, Lukas, Max, Lisa, Dom, Hui-Bu, Markus, Judith, Sa, Sabbs, Florian, Christina, mama, Andi, Laura und ameise
 
 
Kontakt: Ruth Heidingsfelder (ameise): 0911 - 274 7446 

 
 
 

Die Raffball-Mannschaft der Meute Baghira für das Youngster Raffballturnier 2005.
In dieser schlagkräftigen Kombination gelang es uns, einen
ruhmreichen 7. Platz zu erringen.

raffballteam_web.jpg

gruppenfoto_neustadt_web.jpg 


 

Am Bahnhof von Neustadt a.d. Aisch auf der Heimfahrt vom Regionswölflingslager in Münchsteinach, September 2005.
Neu dabei: Tobi und Dominik (rechts).
 
 
 

 


 

 
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