{"id":260,"date":"2017-06-24T12:28:09","date_gmt":"2017-06-24T10:28:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.siedlung-taize.de\/?page_id=260"},"modified":"2022-10-30T13:27:38","modified_gmt":"2022-10-30T12:27:38","slug":"die-geschichte-der-pfadfinderei","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/?page_id=260","title":{"rendered":"Die Geschichte der Pfadfinderei"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Weltweite Geschichte der Pfadfinderei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Die Pfadfinderbewegung hat ihren Ursprung in England \u2013 eigentlich entstand die Idee aber in Afrika.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 22. Februar 1857 wurde Robert Stephenson Smyth Baden- Powell in London geboren.<br>Nach seiner eher schwierigen Schulzeit in einer englischen Privatschule, schlug er eine Milit\u00e4rlaufbahn ein und wurde schlie\u00dflich von der Stelle weg Unterleutnant der Kavallerie.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/RobertBaden-Powell.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"554\" height=\"770\" src=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/RobertBaden-Powell.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-297\" srcset=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/RobertBaden-Powell.jpg 554w, https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/RobertBaden-Powell-216x300.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px\" \/><\/a><figcaption>Baden Powell als Oberst<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit stach er immer als kameradschaftliche und gewissenhafte F\u00fchrungsperson hervor. Deshalb wurde er nur wenig sp\u00e4ter mit der Ausbildung der Pfad Finder (Scouts) betraut, deren Aufgabe darin bestand, feindliches Gebiet auszukundschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober 1899 erhielt Baden- Powell den Befehl, die B\u00fcrger*innen der afrikanischen Stadt Mafeking mit seinen Scouts zu unterst\u00fctzen und so lange die Stellung zu halten, bis Nachschub eintrifft.<br>Vom 11. Oktober an widersetzte sich B. P. 217 Tage der Belagerung durch die Buren, die mehr als doppelt so gro\u00df waren, wie seine Einheit und die Einwohner*innen zusammen.<br>Dies gelang ihm nur durch die Hilfe der jugendlichen Afrikaner*innen, indem sie den Buren durch mehreren Tricks ein fast dreimal so gro\u00dfes Heer vor gaukelten, als in der Stadt tats\u00e4chlich war.<br>In dieser Zeit erkannte Baden- Powell, dass auch Jugendliche Verantwortung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Seine Erfahrung hielt er in seinem Buch \u201eAids for Scouting\u201c (Anleitung zum Kundschaften) fest, das mit dem letzten Seesack die Stadt noch verlassen konnte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Als er aus Afrika erfolgreich zur\u00fcckkehrte, sah Baden- Powell, dass sich nach seinem Buch mehrere Jugendgruppen gebildet haben. Doch eigentlich waren seine Gedanken f\u00fcr das Milit\u00e4r gedacht.<br>Entsetzt dar\u00fcber setzte sich B. P. sofort daran, sein erstes Buch f\u00fcr Jugendliche umzuschreiben.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/1ff94e_d61ae91330eb7dd549e66e40799eced1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/1ff94e_d61ae91330eb7dd549e66e40799eced1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-299\" srcset=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/1ff94e_d61ae91330eb7dd549e66e40799eced1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/1ff94e_d61ae91330eb7dd549e66e40799eced1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/1ff94e_d61ae91330eb7dd549e66e40799eced1-1200x1600.jpg 1200w, https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/1ff94e_d61ae91330eb7dd549e66e40799eced1.jpg 1295w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption>Baden Powell als Pfadfinder<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>1907 war es dann endlich so weit und B.P. hielt mit einer kleinen Schar Jungen das erste Pfadfinderlager auf Brownsea Island ab und teste seine Erfahrungen an den Jungs aus, sammelte neue Erfahrungen und lie\u00df sie in sein Buch mit einflie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Pfadfinder waren geboren! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und 1908 erscheint dazu passend auch sein Buch \u201eScouting for Boys\u201c.<br>Nur ein Jahre sp\u00e4ter war das erste \u00f6ffentliche Pfadfinderlager in der N\u00e4he von London mit 11 000 Teilnehmern.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Badenpowellgrabstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Badenpowellgrabstein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-298\" srcset=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Badenpowellgrabstein.jpg 800w, https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Badenpowellgrabstein-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Badenpowellgrabstein-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Der Grabstein Baden Powells in Kenia Der Kreis mit einem Punkt darin ist ein pfadfinderisches Wegzeichen. Es bedeutet \u201eIch habe meine Aufgabe erf\u00fcllt und bin nach Hause gegangen\u201c<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>B.P. wurde in seinem Leben zwar mehrfach geehrt, doch letztlich zog es ihn wieder nach Afrika. In Nyeri\/ Kenia starb B.P. als Sir Robert Stephenson Smyth Baden- Powell, Lord of Gilwell, Chief Scout of the World am 8. Januar 1941.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte der Pfadfinder in Deutschland<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Die deutsche Pfadfinderei w\u00e4re nicht die heutige, wenn nicht noch Einfl\u00fcsse der deutschen Jugendbewegung mit hineingerutscht w\u00e4ren. Bereits 1896 entstand in Berlin der Wandervogel.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Greif.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"235\" height=\"147\" src=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Greif.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-301\"\/><\/a><figcaption>Der Fischreiher \u2013 Ein Symbol der Wandervogelbewegung<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Eingeschr\u00e4nkt durch die Gesellschaft der damaligen Zeit in Deutschland, erfuhr die Wandervogelbewegung einen raschen Zuwachs.<br>Es hie\u00df nun &#8222;Hinaus aus grauer St\u00e4dte Mauern&#8220; in ein freies selbstbestimmtes Leben au\u00dferhalb der &#8222;Erwachsenenwelt&#8220; welche die Jugend immer sehr einschr\u00e4nken wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem 1. Weltkrieg war nichts mehr so wie es vorher war, auch nicht innerhalb der Wandervogelbewegung.<br>Sowohl Pfadfinder als auch Wanderv\u00f6gel kehrten aus dem Ersten Weltkrieg desillusioniert zur\u00fcck, dar\u00fcber hinaus war ein Gro\u00dfteil der bisherigen F\u00fchrer*innen gefallen.<br>Dadurch ver\u00e4nderten sich die B\u00fcnde und die B\u00fcndelandschaft. Diese wollten, die Kriegserinnerungen im Gep\u00e4ck die Gesellschaft von Grund auf ver\u00e4ndern.<br>Die B\u00fcndische Jugend war geboren politische Aktivit\u00e4ten begannen an Bedeutung zu gewinnen. In dieser Zeit wurde das Ideal des Mannes als Ritter, der sich freiwillig der Disziplin und Selbstdisziplin unterwirft, der im Dienst seines Bundes und dessen Zielen steht gepr\u00e4gt.<br>Wichtig f\u00fcr die Herausbildung der B\u00fcndischen Jugend war das Bestreben, zuk\u00fcnftig Gruppen zu bilden, die nicht wie fr\u00fcher im Wandervogel nur aus Jugendlichen bestehen sollten, sondern den Charakter eines sog. Lebensbundes hatten.<br>Die Zusammengeh\u00f6rigkeit zu den Idealen und Werten der B\u00fcndischen Jugend sollte im Sinne dieses Lebensbundes \u00fcber die eigentliche aktive Zeit hinausgehen und ein Leben lang anhalten.<br>Vielen B\u00fcnden erschien die erstrebte Bundesgemeinschaft nur in reinen M\u00e4nner-oder Frauenb\u00fcnden erreichbar, weshalb partnerschaftliche B\u00fcnde von M\u00e4nnern und Frauen stark an Bedeutung verloren. Der Bund war nun nicht mehr nur ein Zusammenschluss von Jugendlichen die der Erwachsenenwelt &#8222;entfliehen&#8220; wollten. Sondern das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Bund ging weit dar\u00fcber hinaus.<br>Der Lebensinhalt vieler Jugendlicher wurde ihr Bund. Ihre Kameradschaften im Bund und das Leben f\u00fcr den Bund bestimmten diese Phase. Die ersten evangelischen Pfadfindergruppen wurden innerhalb des Christlichen Vereins Junger M\u00e4nner (CVJM) gegr\u00fcndet. 1921 schlossen sie sich zur CPD (Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands) zusammen.<br>1922 wurde die \u201eTatgemeinschaft Christlicher Pfadfinderinnen\u201c in Bayern ins Leben gerufen, die 1933 in Bund Christlicher Pfadfinderinnen (BCP) umbenannt wurde. 1926 gr\u00fcndete sich au\u00dferhalb Bayerns die evangelische M\u00e4dchenpfadfinderschaft (EMP). Zur b\u00fcndischen Jugend z\u00e4hlten sich auch Gruppierungen wie die &#8222;Wei\u00dfe Rose&#8220; oder die deutsche Jungenschaft vom 1.11. die sogenannte dj.1.11.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-4 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Die Zeit des Nationalsozialismus brachte das Verbot der Jugendverb\u00e4nde, und auch die CPD musste ihre unter 18 J\u00e4hrigen Mitglieder*innen entlassen oder in die Hitlerjugend (HJ) \u00fcberf\u00fchren.<br>1937 erfolgte die endg\u00fcltige Aufl\u00f6sung der CPD und BCP. Manche Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzten jedoch ihre Arbeit im Geheimen fort.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/tusk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"464\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/tusk.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-302\" srcset=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/tusk.jpg 464w, https:\/\/www.siedlung-taize.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/tusk-300x259.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/a><figcaption>tusk (Eberhard Koebel) \u2013 Gr\u00fcnder der dj.1.11 und einer der bekanntesten und schillernsten Personen in der Geschichte der deutschen Jugendbewegung<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich wurden auch viele B\u00fcnde von der Ideologie des Nationalsozialismus durchtr\u00e4nkt. Denn die Nationalsozialisten machten sich die Strukturen, die Traditionen und den Bund als solches zu eigen. Dies waren Zeichen einer allgemeinen politischen Fehlentwicklung in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit des Nationalsozialismus brachte das Verbot der Jugendverb\u00e4nde, und auch die CPD musste ihre unter 18 J\u00e4hrigen Mitglieder*innen entlassen oder in die Hitlerjugend (HJ) \u00fcberf\u00fchren.<br>1937 erfolgte die endg\u00fcltige Aufl\u00f6sung der CPD und BCP. Manche Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzten jedoch ihre Arbeit im Geheimen fort.<br>Nat\u00fcrlich wurden auch viele B\u00fcnde von der Ideologie des Nationalsozialismus durchtr\u00e4nkt. Denn die Nationalsozialisten machten sich die Strukturen, die Traditionen und den Bund als solches zu eigen. Dies waren Zeichen einer allgemeinen politischen Fehlentwicklung in Deutschland.<br>Als der Nationalsozialismus in Deutschland staatlich etabliert war, zeigte sich genau das Gegenteil von dem was viele der b\u00fcndischen Jugend unterstellen. Ihr Strukturiertes und organisiertes Umfeld und ihre Traditionen boten den perfekten N\u00e4hrboden f\u00fcr eine Widerstandsbewegung und zugleich eine Chance f\u00fcr &#8222;Andersdenkende&#8220;.<br>Mit der Vorstellung eines Lebensbundes blieb zumindest zum Teil die Gruppe vor Ort widerstandsf\u00e4hig gegen\u00fcber dem totalit\u00e4ren Zugriff der staatlichen Jugenderziehung.<br>Nichtsdestotrotz ordneten sich viele Pfadfinder*innen bzw. ihre B\u00fcnde (sei es aus Angst oder aus \u00dcberzeugung) der Hitlerjugend und Nazi-Deutschland unter. Widerstand innerhalb der Deutschen Pfadfinderbewegung blieb eher eine Seltenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits 1946 entstanden in der amerikanischen Besatzungszone wieder die ersten Pfadfindergruppen. Dem folgte der Zusammenschluss der evangelischen (CPD, BCP und EMP), katholischen (DPSG und PSG) Pfadfinderverb\u00e4nde und des \u00fcberkonfessionellen (BDP) Pfadfinderverbandes zum Ring deutscher Pfadfinder und zum Ring deutscher Pfadfinderinnen.<br>Anfang der 50er Jahre erfolgte die Aufnahme der Ringverb\u00e4nde in die Weltverb\u00e4nde <a href=\"http:\/\/www.siedlung-taize.de\/?page_id=276\">WOSM und WAGGS<\/a> und damit die weltweite Anerkennung.<br>Die gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen ab Mitte der 60er Jahre gaben den Ansto\u00df zum Zusammenschluss der evangelischen Pfadfinderb\u00fcnde CPD, BCP und EMP (Evangelischer Pfadfinderinnenbund au\u00dferhalb Bayerns) zu einem koedukativen Pfadfinderverband.<br>1972 schlossen sich in Bayern die CPD und der BCP zusammen. Bundesweit erfolgte die Fusion erst 1973, woraus der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) entstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute sind bundesweit im VCP \u00fcber 47.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv.<br>Im Ring Deutscher Pfadfinderverb\u00e4nde und im Ring deutscher Pfadfinderinnenverb\u00e4nde, dem der VCP angeh\u00f6rt, sind insgesamt ca. 200.000 Mitglieder vertreten. Weltweit gestalten heute in 216 L\u00e4ndern nahezu 30 Millionen Kinder und Jugendliche die Pfadfinderbewegung aktiv mit. Diese Bewegung kann aufgrund ihrer Internationalit\u00e4t und ihren unterschiedlichen Religionszugeh\u00f6rigkeiten als eine multikulturelle Gemeinschaft bezeichnet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltweite Geschichte der Pfadfinderei Die Pfadfinderbewegung hat ihren Ursprung in England \u2013 eigentlich entstand die Idee aber in Afrika. Am 22. Februar 1857 wurde Robert Stephenson Smyth Baden- Powell in London geboren.Nach seiner eher schwierigen Schulzeit in einer englischen Privatschule, schlug er eine Milit\u00e4rlaufbahn ein und wurde schlie\u00dflich von der Stelle weg Unterleutnant der Kavallerie. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/?page_id=260\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Die Geschichte der Pfadfinderei<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":51,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":"","_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"class_list":["post-260","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=260"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/260\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":840,"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/260\/revisions\/840"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/51"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.siedlung-taize.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}